Buchvorstellung // Die letzten Tage von Rabbit Hayes

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Autor - Anna McPartlin // Genre - Roman // Erscheinungstermin - 20.03.2015
Verlag - rororo // Seiten - 464 // Preis - 12,00€ // Bewertung -
♥♥♥♥

Inhaltsangabe

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst...
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

Meine Meinung

Wow, einfach nur wow! Eine ergreifende und einfach atemberaubende Geschichte über eine im Sterben liegende Tochter, Schwester, Freundin und Mutter. Man begleitet Rabbit nicht nur in ihren letzten neun Tagen im Hospiz sondern lernt die ganze Familie und ihre Vergangenheit kennen. Somit schließt man die komplette Familie Hayes und Rabbits Freundin ins Herz. Alle auf ihre eigene Art und Weise. 
Die Brüder, die chaotisch, aber trotzdem immer zur Stelle sind, die Eltern, die immer an der Seite ihrer Kinder sind und sie in allen Lebenslagen unterstützen und die Freundin, die eigentlich auch ein Teil der Familie ist.

Ganz besonders schlimm ist natürlich die Tatsache, dass Rabbit eine Tochter hat, die sie lange Zeit gepflegt hat, aber jetzt realisieren muss, dass es zu Ende geht. Es geht natürlich auch drum, wo die Kleine denn ihr weiteres Leben verbringt bzw. bei wem.

Die langsam kommende Sterbeszene wird wunderschön untermalt und führt uns Stück für Stück ans Ende...

Der Schreibstil ist einfach flüssig und so fesselnd, dass man wirklich immer weiter lesen möchte.
Besonders schön sind die verschiedenen Sichtweisen der ganzen Familienmitglieder, ihre Lebensgeschichte und Zusammenhänge mit Rabbit.

Fazit 

Ich konnte das Buch ganz schlecht aus der Hand legen. Und auch die ganze Sterbeszene hat mich sehr an die meiner Oma erinnert... D.h. es wurde sehr realistisch und nah beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die auf Familiengeschichten auch ohne Happy End stehen, aber danach dankbar für ihr eigenes Leben sind.

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